Informationen zum Katzenkauf

Was macht eine Rassekatze aus?

Rassekatzen zeigen neben rassetypischen Merkmalen bei Fell, Typ und Körperbau auch einen ganz bestimmten Charakter. Abgesehen von den rassetypischen Besonderheiten der jeweiligen Rasse, sind Katzen aus seriösen Hobbyzuchten generell sehr menschenbezogen, da sie vom ersten Tag an Kontakt zu Menschen haben und nur gutes vom Menschen erlebt haben. Der Züchter kennt jedes seiner Kätzchen genau und wird über die charakterlichen Unterschiede gern Auskunft geben. Sie bekommen also nicht "die Katze im Sack", sondern wissen bereits vorher, ob Sie es mit einer zurückhaltenden Miez oder einem aufdringlichen Schmuser zu tun bekommen! Mit einer Rassekatze erwirbt man also einen freundlichen Hausgenossen, welcher durch seine Aufzucht optimal auf das Leben mit Menschen vorbereitet ist.

Wie finde ich einen guten Züchter?

Wer sich für eine Perserkatze interessiert und vor allem an einem Kitten interessiert ist, sollte sich bei zeiten nach einem seriösen und guten Perserkatzen Züchter umsehen. Die Perserkatze ist eine Rassekatze und damit lässt sich natürlich auch Geld verdienen, vor allem, wenn man eben nicht seriös arbeitet, sondern ein Vermehrer ist. Dann spart man das Geld bei wichtigen Gesundheitsvorsorge Untersuchungen oder auch bei der richtigen Auswahl der Elterntiere. Schon kann man auf Kosten der Kitten und der zukünftigen Besitzer mehr Geld verdienen.

Als Käufer von solchen Kitten spart zwar zunächst vielleicht sogar den einen oder anderen Euro, weil solche Kätzchen preisgünstiger abgegeben werden. Die gesparten Euro landen später aber oftmals beim Tierarzt, da die Eltern zum Beispiel nicht auf Erbkrankheiten untersucht worden sind.

Die Elterntiere der Kitten sollten auf HCM (vererbbare Herzerkrankung), PKD (Perser, vererbbare Nierenerkrankung), getestet sein. Kitten sollten vor der Abgabe an ihre neun Dosenöffner zweifach geimpft sein und einen Stammbaum haben. Abgeben werden dürfen sie allerfrühestens mit zwölf Wochen (besser wäre sogar, wenn die Kitten noch etwas älter wären). Gerade zwischen der zehnten und 14. Woche lernen die kleinen Kätzchen bei ihrer Mutter und ihren Geschwistern wichtige Dinge. Hier findet die für später so wichtige Sozialisation statt.

Unseriöse Vermehrer geben ihre Kitten natürlich gerne jünger ab, so sparen sie nicht nur Fressen, sondern auch Tierarztbesuche und eben Impfungen und Entwurmung. Das könnte man als verantwortungsvoller Katzenbesitzer dann natürlich selbst alles nachholen, aber dem Kitten fehlt eben auch wertvolle Zeit bei seiner Mutter und mit seinen Geschwistern.

Bei einem seriösen Züchter sollten die Kitten im Familienverband aufwachsen. Ein Züchter sollte es auch für selbstverständlich halten, dass man als zukünftiger Besitzer sein neues Familienmitglied auch einmal besuchen möchte und vor allem eben auch schauen möchte, ob alles in Ordnung ist. Ebenso sollte ein seriöser Züchter nicht nur am Verkauf des Kätzchens interessiert sein, sondern sich auch für einen als neuen Katzenbesitzer seiner Samtpfote interessieren. Einfach weil einem Züchter es wichtig sein sollte, dass sein Kätzchen, um das er sich ja auch einige Wochen kümmert, in ein gutes Zuhause kommt.

Kosten einer Perserkatze

Für eine Perserkatze vom Züchter sollte man ab 500 Euro aufwärts einplanen. Unterschieden wird hier zwischen Liebhabertier und Katze zum weiter züchten. Eine Perserkatze als Liebhabertier bekommt man vom seriösen Züchter etwas günstiger als eine Zuchtkatze. Will man mit der Perserkatze selbst eine Zucht beginnen (Zuchttier), dann wird es entsprechend teurer.

Was man sich vom Züchter mitgeben lassen sollte:

  • Den Stammbaum. Ohne den Stammbaum gilt die Katze nicht als anerkannte Rassekatze.

  • Den Impfpass. Hier sollten Impfungen und bereits erfolgte Wurmkuren drin stehen.

  • Einen Kaufvertrag oder alternativ einen Schutzvertrag.

  • Im Besitzerregister sollte beim Kauf der Katze der Eintrag auch auf den Namen des Käufers geändert werden.

Woran man einen seriösen Perserkatzen Züchter erkennt

  • Die Kitten sollten nicht vor der zwölften Woche abgegeben werden.

  • Gut wäre, wenn der Züchter sich auf Perserkatzen spezialisiert hat und keinen Katzenrassen Gemischtwarenzuchtbetrieb führt.

  • Es sollte ein Impfpass vorhanden sein mit Eintrag über erfolgte Wurmkuren und Impfungen.

  • Der Züchter sollte seine Perser-Kitten kennen.

  • Freuen Sie sich, wenn der Züchter Ihnen Fragen stellt. Schließlich zeigt das sein Interesse darüber, wo sein Kitten hinkommt.

  • Stellen Sie auch Fragen und fühlen Sie ihm auf den Zahn.

  • Besuchen Sie Ihr Kitten und hören Sie auch auf Ihr Bauchgefühl.

  • Auf das Bauchgefühl zu hören ist immens wichtig, denn auch unseriöse Züchter haben Internet und kennen die Tipps, woran man die seriösen Züchter erkennen soll. Für die Vermehrer geht es um viel Geld, daher scheuen die natürlich auch ein wenig Aufwand nicht, um Familienanschluss vorzugaukeln. Alles lässt sich aber nicht mit ein wenig Euro faken und dazu gehören eben die Papiere.

Wenn Ihnen wichtig ist ob die Kitten bestimmte Impfungen haben, gechipt oder bei Abgabe kastriert sind, bitten Sie den Züchter darum.

Mit oder ohne Papiere/Stammbaum:
Ein Stammbaum kostet ca.: 20,-€ und kann somit kein Grund sein ein Tier ohne Stammbaum zu kaufen. 
Wenn Sie trotzdem ein Tier ohne Stammbaum kaufen, unterstützen Sie damit einen Züchter/Vermehrer der sich keiner Vereinskontrolle unterwirft.
Sollten Ihnen die Preise zu hoch sein, sollten Sie zunächst bedenken was das Tier Sie in der Haltung kosten wird denn wahrscheinlich sind dann auch diese Kosten zu hoch für Sie.
Möchten Sie etwas Gutes tun oder Ihnen sollten die Preise aus Prinzip zu hoch sein, so sollten Sie sich für ein Tier aus dem Tierheim oder vom Tierschutzverein entscheiden denn genau da befinden sich die meisten Hunde und Welpen die von Schwarzzüchtern ohne Stammbaum als Billigwahre verscherbelt wurden. 
Diese Tiere sind genauso liebenswert wie Rassehunde jedoch unterstützen Sie durch den Erwerb eines Tierheimhundes nicht die Schwarz, Massen und Mixzüchter.

© 2019 by El Shetlajas Persians  

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